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Irans Atomprogramm erneut im Blickpunkt

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Irans Atomprogramm erneut im Blickpunkt

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Erneut rückt das iranische Atomprogramm in den Blickpunkt. Alle Möglichkeiten gegen dieses Programm seien auf dem Tisch, sagt Amerikas Präsident Barack Obama zum wiederholten Mal – wobei er diesmal in einem Interview mit der Zeitschrift “The Atlantic” präzisiert: politisch, wirtschaftlich, diplomatisch, aber eben auch militärisch.

Dabei will er Israel trotzdem weiterhin davon abbringen, möglicherweise die iranischen Atomeinrichtungen anzugreifen. Dessen Regierungschef Benjamin Netanjahu ist gerade in Kanada und kommt dann in die USA.

In Kanada spricht sich Netanjahu erneut gegen Verhandlungen mit Iran aus. Iran könne damit täuschen und verzögern und währenddessen sein Atomprogramm weiterbetreiben, sagt er. Die Weltgemeinschaft dürfe nicht in diese Falle gehen.

Obama sieht dagegen die Gefahr, dass durch einen Angriff der isolierte Iran sich auf einmal als Opfer darstellen könnte. Außerdem wolle er eine dauerhafte Lösung, sagt er, und dazu müsse man Länder vom Verzicht auf Massenvernichtungswaffen überzeugen, davon, dass es in ihrem eigenen Interesse liege – wie früher schon in Libyen oder Südafrika.