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Ob subversiv oder romantisch - die Pariser Modewoche zeigt immer Avantgarde


Kultur

Ob subversiv oder romantisch - die Pariser Modewoche zeigt immer Avantgarde

Seine Show auf der Pariser Modewoche war Kult: Der in Paris lebende amerikanische Designer Rick Owens wurde dort für seinen avantgardistischen und subversiven Stil gefeiert: Mit Strickmützen, die netzartig das Gesicht umspannten, liefen seine Models in erdfarbenen fließenden Gewändern über den Laufsteg.

Viel romantischer dagegen gab sich Mode-Designer Peter Copping, der die Mode des französischen Labels Nina Ricci präsentierte. Er nahm das Publikum mit in die Welt eines jungen Mädchens, die spielerisch verschiedene Stile aus verschiedenen Zeiten mixt. Seine weiche und zarte Kollektion verbindet luftige Stoffe mit kantigen Schnitten.

Hinter den Kulissen erläuterte der französische Designer Guillaume Henry seine Kollektion für Carven, die ebenfalls von der Vergangenheit beeinflusst ist: Der Franzose zeigt kurze Kleider aus opulenten Stoffen, teils mit Schößchen verziert, um die Illusion einer schmaleren Taille zu erzeugen.

Henry hauchte dem 1945 gegründeten Label neues Leben ein, dass jetzt rund 20 Millionen Euro Jahresumsatz erwirtschaftet.

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