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Rotkreuzhelfer dürfen nicht nach Baba Amro

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Rotkreuzhelfer dürfen nicht nach Baba Amro

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Mehrere Fahrzeuge von Rotem Kreuz und Rotem Halbmond sind mit Hilfsgütern in der syrischen Stadt
Homs eingetroffen. Der vorher wochenlang umkämpfte Stadtteil Baba Amro bleibt für sie allerdings bisher gesperrt.

Die Gründe sind unbekannt. Gerade dort werden aber nach den Kämpfen viele Hilfsbedürftige vermutet. Das Rote Kreuz nennt das Zugangsverbot unannehmbar. Man wolle aber zunächst versuchen, denjenigen zu helfen, die aus Baba Amro geflohen seien.

Der britische Regierungschef sagte zuvor, dass nun endlich Hilfskonvois nach Homs zu den Verletzten könnten, sei das Allermindeste, aber es sei nicht genug. Die Welt müsse das Töten dort verurteilen, fordert Cameron. Auch Russland und China müssten sich angesichts des Leidens in Syrien fragen, ob sie dieses Verbrecherregime unterstützen wollten.

Russland setzt – ebenso wie China – bisher auf Nichteinmischung und blockiert alle Versuche, in den Konflikt einzugreifen. Regierungschef Wladimir Putin sagt, man wolle keine Seite unterstützen, weder die Regierung noch die bewaffnete Opposition. Russlands Ziel sei die Aussöhnung in Syrien.

In der Nähe von Homs wurde nach Angaben der Opposition eine Kundgebung mit Regierungsgegnern
angegriffen. Durch den Granatenbeschuss wurden demnach mehr als ein Dutzend Menschen getötet.