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Opposition startet Wahlkampf in Myanmar

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Opposition startet Wahlkampf in Myanmar

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In Myanmar hat Oppositionsführerin Aung San Suu Kyi den Wahlkampf eröffnet.

Die Politikerin, die mehr als 15 Jahren unter Hausarrest stand, tritt am 1. April bei Nachwahlen zum Parlament als Kandidatin an. Ihr Sieg gilt als sicher. Insgesamt werden 48 Sitze neu besetzt.

Freie und faire Wahlen sind eine der Bedingungen, die westliche Länder als Voraussetzung für eine Lockerung der Sanktionen gestellt haben.

Aung San Suu Kyi vor ihren Anhängern:“Die Demokratie ist schwer zu erreichen, wenn wir sie haben, werden wir sie verteidigen müssen. Das wird noch viel Arbeit sein!”

Nach Jahrzehnten als Militärdiktatur hat Myanmar, das frühere Birma, seit einem Jahr eine zivile Regierung.

Das Militär ist aber weiter dominant: Schlüsselpositionen sind von Ex-Generälen besetzt und ein Viertel der Parlamentssitze sind dem Militär vorbehalten. Dreiviertel der restlichen Sitze hält die Militär-nahe Partei USDP.