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Tornados in den USA machen Tausende obdachlos

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Tornados in den USA machen Tausende obdachlos

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In den USA sind bei schweren Wirbelstürmen Dutzende Menschen getötet worden, Hunderte wurden verletzt, Tausende sind obdachlos, viele werden vermisst. Die Orte Henryville und Marysville mit je 2000 Einwohnern im Süden des Bundesstaates Indiana wurden dem Erdboden gleichgemacht. Helfer suchten mit Spürhunden nach Verschütteten. Das Rote Kreuz öffnete in Indiana drei Notunterkünfte.

Inmitten des Chaos’ gab es auch ein kleines Wunder: In Salem, rund 30 Kilometer südlich von Henryville, bargen Helfer in einem Feld ein zweijähriges Mädchen, dass die Tornados mit Verletzungen überlebt hatte.

Binnen weniger Tage suchte die Serie von 85 Wirbelstürmen Bundesstaaten von Alabama und Georgia bis Indiana und Ohio heim.

Meteorologen wiesen darauf hin, dass die Ballung derart vieler Wirbelstürme zu dieser Jahreszeit höchst ungewöhnlich sei. Die Monate mit den meisten Tornados seien sonst Mai und Juni.