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China: Keine Einmischung in Syrien unter "humanitärem Vorwand"

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China: Keine Einmischung in Syrien unter "humanitärem Vorwand"

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Während in Syrien weiter gebombt wird und die Führung erneut Panzer in die Stadt Deir al Sur im Osten des Landes schickte, hat China alle Beteiligten zum sofortigen, bedingungslosen Stopp der Gewalt aufgerufen.

Die Nachrichtenagentur “Neues China” veröffentlichte einen Appell eines hochrangigen Mitarbeiters des Außenministeriums. Gleichzeitig lehnte dieser jegliche Einmischung von außen unter dem “Deckmantel humanitärer Zwecke” ab.

Derweil versucht das Internationale Rote Kreuz weiterhin vergeblich, seine Hilfsgüter in den Bezirk Baba Amro in der Protesthochburg Homs zu bringen. Die syrischen Behörden blockierten den Konvoi mit dem Argument, dass Minen und Bomben dort ein zu großes Sicherheitsrisiko darstellten.

Die Särge mit den Leichen der beiden in Syrien ums Leben gekommenen Journalisten aus Frankreich und den USA wurden am Samstag an Diplomaten übergeben und nach Paris gebracht.

Dass die humanitäre Hilfe blockiert wird, verurteilten die Außenminister von Großbritannien und der Türkei als “kriminell”. Zuvor hatte schon UN-Generalsekretär Ban Ki-moon dies ungewöhnlich scharf kritisiert.