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Syriens Widerstandskämpfer wollen mehr Waffen

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Syriens Widerstandskämpfer wollen mehr Waffen

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An einem Spielplatz haben die Bewohner der Stadt Idlib in Nordwesten Syriens einen provisorischen Friedhof eingerichtet. Der reguläre werde von Soldaten beschossen, berichten die Friedhofsmitarbeiter, dorthin trauten sie sich nicht mehr.

Die Opposition klagt, nicht genug Waffen gegen die Armee zu haben. Der oppositionelle syrische Nationalrat sorgte jüngst für Zündstoff mit seinen Erwägungen, bei Waffenlieferungen zu helfen.

Sie hätten nur leichte Waffen, erklärt ein Angehöriger der oppositionellen so genannten Freien Syrischen Armee, sie bräuchten mehr Waffen zusätzlich zu denen, die sie von korrupten Militärangehörigen kauften oder von desertierten Soldaten mitgebracht bekämen. Sie könnten nicht einmal sich selbst und die Zivilbevölkerung mit diesen Waffen schützen.

Aus den Protesthochburgen Idlib und Homs kamen auch an diesem Samstag Meldungen über Hinrichtungen. Laut Aktivisten exekutierten Assads Milizen junge Männer und Fahnenflüchtige. Bestätigen ließen sich diese Berichte nicht.