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Internationale Beobachter üben Kritik

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Internationale Beobachter üben Kritik

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Internationale Wahlbeobachter haben den Urnengang in Russland kritisiert. Ihrer Einschätzung nach könne man nicht unbedingt von fairen Wahlen sprechen. Der Niederländer Tiny Kox bemängelte: “Die russische Präsidentschaftswahl hat einen klaren Sieger hervorgebracht. Allerdings waren die Auswahlmöglichkeiten für die Wähler eingeschränkt. Der Wahlkampf war unfair und einen unparteiischen Schiedsrichter gab es nicht”, erklärte Kox, der für den Europarat die Wahl überwachte.

Mehr als 3000 Verstöße wurden von unabhängigen Wahlbeobachtern festgestellt. Beobachter der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) berichteten von Unstimmigkeiten in jedem dritten Wahllokal.

“Diese Wahlen waren trotz einiger Neuerungen im Wahlprozess und ungehinderten Möglichkeiten zum Wahlkampf unfair. Wir hoffen, dass die russischen Behörden sich energischer um die Einhaltung der OSZE-Standards bemühen. Wir erwarten, dass sie diese Bemerkungen als Anreiz auffassen, ein Wahlreform anzustrengen, damit bei künftigen Wahlen ein echter Wettbewerb möglich ist”, stellte Tonino Picula von der OSZE fest.

Beispiele von Videos, die den mutmaßlichen Wahlbetrug anprangern.

In Dagestan, wo die Behörden eine Untersuchung aufgenommen haben.

Ein anderes Wahllokal in Dagestan (unbestätigten Meldungen zufolge).

Jekaterinburg. Gefilmt um 00:47 Ortszeit. Die Angaben stammen vom User, der das Video gepostet hat.

Offizielle Webseite des Webcam Networks: http://webvybory2012.ru/