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Putins Sieg beschäftigt OSZE

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Putins Sieg beschäftigt OSZE

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Regierungschef Wladimir Putin ist wie erwartet zum Sieger der russischen Präsidentschaftswahlen erklärt worden. Das gab die Wahlkommission in Moskau nach Auszählungfast aller Stimmen bekannt. Unbeeindruckt von Manipulationsvorwürfen sprach Putin schon am Wahlabend von einem “klaren Sieg”:

Es habe sich gezeigt, dass die Menschen in Russland zwischen dem Willen für Erneuerung und politischen Provokationen trennen könnten. Letztere hätten lediglich zum Ziel, das Land zu spalten und die Macht an sich zu reißen.

Auf Platz zwei lag nach Angaben der Wahlkommission Kommunistenchef Gennadi Sjuganow mit kaum mehr als 17 Prozent der Stimmen. Die übrigen drei Kandidaten erhielten deutlich weniger als zehn Prozent der Stimmen. “Auf Wladimir Putin entfallen 45 Millionen und 109 Tausend Stimmen. Das sind 63,74% aller Wahlberechtigten,” erklärte der Chef russischen Wahlkommission Wladimir Tschurow in Moskau.

Von Mai an wird Putin in den Kreml einziehen – wie bereits 2000 und 2004. Aufgrund einer Verfassungsänderung regiert er nun erstmals für sechs statt vier Jahre. Und wie frühere Wahlen wurde auch diese von Fälschungsvorwürfen überschattet: Klarheit soll nun das Urteil der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa bringen.