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Erdogan fordert "humanitäre Korridore" in Syrien

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Erdogan fordert "humanitäre Korridore" in Syrien

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Nach Berichten des syrischen Staatsfernsehens kehren die Bewohner nach der – wie es heisst – “Säuberung” des umkämpften Stadtviertels Baba Amro in Homs in ihre Häuser zurück, Deserteure hätten Zivilisten massakriert. Bei den Gegnern von Präsident Baschar al-Assad allerdings heisst es, die Truppen des Regimes schnitten Flüchtlingen die Kehlen durch.

Der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan forderte das syrische Regime auf, den Weg für humanitäre Hilfe in den umkämpften Gebieten des Landes freizugeben, vor allem die Menschen in Homs benötigten Hilfe. Der Plan der Arabischen Liga müsse umgehend umgesetzt werden.

Nach Berichten der Aufständischen verweigern die Truppen des Regimes dem Internationalen Roten Kreuz noch immer den Zugang nach Homs.

Bilder im Internet zeigen nach Angaben der Opposition Panzer-Angriffe der syrischen Armee auf zivile Ziele in Deraa im Südwesten Syriens. Die Spaltung der syrischen Armee schreitet unterdessen offenbar weiter voran. Nach Einschätzung von Experten hat die Ausweitung der Gewalt in Syrien zu einer Radikalisierung zwischen den religiösen Gruppen der Sunniten und Alawiten auch in der Armee geführt.