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Furcht in Brazzaville vor weiteren Explosionen

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Furcht in Brazzaville vor weiteren Explosionen

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Nach der Explosion in einem Munitionslager im Kongo liegt die Zahl der Opfer offiziell bisher bei rund 150. Etwa zehnmal so viele Menschen wurden bei dem Unglück verletzt. Schauplatz der Katastrophe war Brazzaville, die Hauptstadt der Republik Kongo, des kleineren der beiden Kongo-Staaten.

Seit der Explosion hat es in Brazzaville neue Detonationen gegeben, die die Angst vor einer weiteren Katastrophe schüren. Bei dem Unglück waren im Umkreis zahlreiche Brandherde entzündet worden. Die Behörden fürchten, dass das Feuer auch
noch ein weiteres Munitionslager erfassen könnte.

Staatspräsident Denis Sassou Nguesso warnte davor, die chaotischen Verhältnisse für
Plünderungen und andere Straftaten zu nutzen. Nach panikartigen Reaktionen auf die Explosionen hatte die Regierung die Bevölkerung zur Ruhe aufgeordert. Überall in Brazzaville wurden Armeeposten errichtet.