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Hochwasser in Australien: Dammbruch befürchtet

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Hochwasser in Australien: Dammbruch befürchtet

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Im Nordosten des australischen Bundesstaats New South Wales spitzt sich die Hochwasserlage zu. Nach heftigen Regenfällen drohen die Deiche des Murumbidgee River zu brechen. Rund 2000 Bauernhöfe sind von der Aussenwelt abgeschlossen.
In Sydney und in der Hauptstadt Canberra können die Wasserspeicher die Regenmassen nicht mehr fassen und laufen über.
 
Am stärksten betroffen ist das Gebiet um die Stadt Wagga Wagga. Mehr als 8000 Menschen wurden aufgefordert, ihre Häuser zu verlassen. Die Behörden erwarten, dass der Murrumbidgee nach den stärksten Regenfällen seit den zwanziger Jahren einen historischen Pegelstand erreichen wird.
 
Fieberhaft bringen Geschäftsleute ihre Waren in Sicherheit: “Wir bringen alles, Kühlschränke, Gefriertruhen, aus dem Untergeschoß und Erdgeschoß nach oben in der Hoffnung, dass das Wasser nicht so hoch steigt. Wir sind nicht versichert, deshalb treffen wir diese Vorsichtsmaßnahmen”, erläutert ein Ladenbesitzer. “Eine reine Sicherheitsmaßnahme. Da steckt zu viel Geld drin”, meint ein anderer. 
 
Im gesamten Bundesstaat New South Wales haben rund 13.000 Menschen ihre Wohnungen und Farmen verlassen. in mehreren Schulen wurden Notunterkünfte eingerichtet.