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Europäische Autos verkaufen sich bestens - außer in Europa

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Europäische Autos verkaufen sich bestens - außer in Europa

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Weltmarkt hui, Europa pfui – so schauen die Hersteller beim Autosalon in Genf auf das Jahr 2012. Der europäische Autoverband ACEA schlägt Alarm, befürchtet Werksschließungen. Solche Enthüllungen rufen die EU auf den Plan: Man könnte die europäischen Automarken gemeinsam in Europa vermarkten.

Über allem schwebt das Damoklesschwert der Staatsschuldenkrise. Die potenziellen Käufer – so stellen Europas Autobauer einhellig fest – hielten sich bis auf Weiteres stark zurück. Während im August 2011 die Absatzzahlen noch um 7,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr zugenommen hatten, befinden sich die Verkäufe seitdem auf rasanter Talfahrt. Im Januar dieses Jahres wurden 7,1 Prozent weniger Autos verkauft als 2011.

Der Verband der deutschen Automobilindustrie (VDA) erwartet für 2012 in Westeuropa einen Rückgang um fünf Prozent. Der Pkw-Absatz in allen anderen Weltregionen werde hingegen wachsen, so die VDA-Prognose.

Die schlechten Prognosen für Europa tun vor allem den Auto-Konzernen weh, die im Rest der Welt nicht oder nur schlecht aufgestellt sind. Letztlich sahen sich auch deshalb Opel und PSA Peugeot Citroën zu einer Zusammenarbeit gezwungen.