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Putin wehrt sich gegen Betrugsvorwürfe

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Putin wehrt sich gegen Betrugsvorwürfe

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Der gewählte russische Staatschef Wladimir Putin
hat sich gegen Betrugsvorwürfe am Ergebnis der Präsidentenwahl gewehrt.

Falls es Verstöße gegeben habe, hätten diese
das Ergebnis minimal beeinflusst, sagte Putin:
“Nun, es scheint mir, die Opposition mag ihre Niederlage nicht. Das ist ja ganz normal. Das muss man aber berücksichtigen. Wenn die Opposition heute verlangt, die Behörden müssten dies oder jenes anerkennen, dann kann ich nur sagen, die Opposition sollte es auch anerkennen, das in der Wahl das Volk gesprochen hat.”

Die Opposition kündigte unterdessen für diesen Samstag eine neue Großkundgebung an. Dann sollen bis zu 50 000 Menschen erstmals unweit
des Kremls demonstrieren.

Putin hatte nach Zählungen mehrerer unabhängiger Organisationen nur etwa 50 Prozent der Stimmen erhalten, berichtete die kremlkritische Zeitung “Nowaja Gaseta”. Die Wahlleitung hatte Putin hingegen mit 63,6 Prozent den Sieg zugesprochen.

Putin will nach zwei Amtszeiten von 2000 bis 2008 im Mai zum dritten Mal als Präsident in den Kreml einziehen.