Eilmeldung

Eilmeldung

Super Tuesday: Santorum bleibt Romneys Plagegeist

Sie lesen gerade:

Super Tuesday: Santorum bleibt Romneys Plagegeist

Schriftgrösse Aa Aa

Es ist ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen, das sich Mitt Romney und Rick Santorum an diesem Super Tuesday lieferten. Bei den Vorwahlen der Republikaner in zehn US-Bundesstaaten konnte keiner von beiden einen klaren Gesamtsieg verbuchen. Doch angesichts des generellen Rückstands von Santorum auf den Spitzenreiter Romney gilt der erzkonservative Katholik vielen Beobachtern als heimlicher Gewinner des Wahlmarathons. Santorum zumindest sieht das selbst so.

Vor seinen Anhängern in Steubenville/Ohio sagte Santorum, man habe allen Widrigkeiten zum Trotz Wahlen im ganzen Land gewonnen, obwohl alle immer glaubten, er sei am Ende. Aber er komme zurück.

Mitt Romney bleibt zwar Favorit, muss sich aber die Frage gefallen lassen, warum es ihm so schwerfällt, seinen hartnäckigen Verfolger abzuschütteln. Er machte gute Miene zum durchwachsenen Wahlabend. Vor seinen Unterstützern in Massachussets sagte er: “Für die Millionen Amerikaner, die nur Jobs sehen, die sie nicht bekommen können und Rechnungen, die sie nicht bezahlen können, habe ich eine Botschaft: Ihr habt nichts falsch gemacht, sondern euer Präsident hat euch im Stich gelassen. Das wird sich ändern.”

Auf seine Rivalen ging Romney kaum ein. Er konnte
die Vorwahlen in Massachusetts, Virginia und Vermont für sich entschieden. Romney präsentierte sich als Herausforderer von Präsident Barack Obama. Er stehe bereit, das Land zum Wohlstand zu führen, sagte er.