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US-Republikaner: Basis gespalten

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US-Republikaner: Basis gespalten

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Das Rennen der US-Republikaner um die Präsidentschaftskandidatur bleibt spannend.

Favorit Mitt Romney konnte zwar in sechs Bundesstaaten punkten – durchsetzen als alleiniger Kandidat der Republikaner jedoch, konnte er sich bislang nicht. Der Wahlkampf geht also weiter:

Dave Jost, Unterstützer Romneys:

“Ich glaube, wir sehen gerade, wie er die Herzen und Köpfe gewinnt. Er redet von Jobs, er redet von Führung, davon, wie er die Wirtschaft wieder flott machen will, er redet über Energie. Das sind eigentlich Stammtisch-Themen, was wir aber hier in Ohio sehen ist, dass die Leute anfangen, genau diese Themen wichtig zu nehmen. Dadurch haben sie jetzt das Gefühl, ernst genommen zu werden. Es ist als ob Mitt Romney zu ihnen persönlich spricht.”

Kathy Eschelman, Selbsständige aus Ohio:

“Es läuft doch gut für ihn und seine Kampagne! Als Geschäftsfrau bin ich sehr daran interessiert, wie sich seine Kandidatur entwickeln wird. Einen Mann aus der Wirtschaft zu haben freut mich besonders, einen, der bereits Senator war, der weiß, wie man eine Organisation führt. So jemand sollte uns in die Zukunft führen. DAS brauchen wir doch!”

Dennoch gelang es Romney nicht, sich entscheidend von seinem hartnäckigen Verfolger Rick Santorum abzusetzen. DER gibt sich noch längst nicht geschlagen:

Jane Gambus, Santorum-Unterstützerin meint:

“Er spricht aus dem Herzen, er muss nichts vortäuschen, er weiß einfach, was wir brauchen. Er kommt hier aus der Region, wo Arbeiter genauso zuhause sind, wie Geschäftsleute. Er ist eher eine echter Mensch als ein typischer Politiker.”

Les Burley, Wahlkampfhelfer pflichtet bei:

“Das sagt doch viel aus: wenn man mit nur zwei Millionen Dollar gegen zwölf Millionen antreten muss und es dann trotzdem schafft: Ich denke, Santorum wäre der bessere Kandidat gegen Barack Obama.”

So bleibt also weiter offen, wer bei der Präsidentschaftswahl im November gegen Amtsinhaber Obama antreten wird.