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Warnstreiks lähmen NRW und Baden-Württemberg

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Warnstreiks lähmen NRW und Baden-Württemberg

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Die Warnstreiks im öffentlichen Dienst in Deutschland haben ihren vorläufigen Höhepunkt erreicht: In vielen Städten Nordrhein-Westfalens und Baden Württembergs standen Straßenbahnen und Busse still. Viele Menschen nahmen das Fahrrad oder gingen zu Fuß zur Arbeit.

Vergangene Woche war die erste Verhandlungsrunde zwischen der Gewerkschaft des Öffentlichen Dienstes Verdi und den Arbeitgebern gescheitert. Gewerkschafter Bernd Riexinger empört sich: “Die Arbeitgeber werden jetzt darauf aufmerksam gemacht, dass sie ein Angebot hätten unterbreiten müssen und nicht irgendwie eine Schauverhandlung zu machen. Das erzürnt die Leute, sie haben erwartet, dass in dieser Situation ein vernünftiges Angebot unterbreitet wird. Die Arbeitgeber können jetzt lernen, das in der nächsten Verhandlungsrunde zu machen.”

Auch Kindertagesstätten, Krankenhäuser und die Müllabfuhr sind betroffen. Die Beschäftigten des Öffentlichen Dienstes fordern rund 6 Prozent mehr Gehalt, mindestens aber 200 Euro pro Monat. Die ganze Woche lang soll deshalb in Deutschland in wechselnden Bundesländern gestreikt werden. Weitere Aktionen finden heute in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen statt.