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Concorde-Unglück kommt erneut vor Gericht

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Concorde-Unglück kommt erneut vor Gericht

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Der Absturz der Concorde vor zwölf Jahren bei Paris kommt wieder vor Gericht: Ab heute wird über die Berufung verhandelt.

Vor allem wehrt sich die Fluglinie Continental gegen
ihre Verurteilung im ersten Prozess: Eine ihrer Maschinen hatte auf der Startbahn ein Teil verloren, das dann dem Urteil zufolge die nachfolgende Concorde beschädigte. Das Flugzeug geriet in Brand und stürzte kurz nach dem Start ab. An Bord und am
Boden kamen mehr als einhundert Menschen ums Leben.

Continental hält dagegen, die Concorde habe schon vorher gebrannt: Das verlorene Metallteil auf der Piste habe das Unglück also nicht erst ausgelöst. In
dem ersten Prozess wurde auch ein Mitarbeiter von Continental verurteilt, der das Teil angebracht hatte.

Vor Gericht stehen jetzt auch wieder sein damaliger Chef sowie drei Männer, die mit der Entwicklung und
Zulassung der überschallschnellen Concorde befasst waren. Sie alle waren im ersten Prozess freigesprochen worden.