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Kuba bleibt außen vor: "Das ist illegal"

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Kuba bleibt außen vor: "Das ist illegal"

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Kuba wird wieder nicht am Gipfeltreffen der Organisation der Staaten Amerikas (OAS) teilnehmen, das diesmal in Kolumbien stattfindet. Das kommunistische Land bleibt auf Druck der USA ausgeschlossen. Das ließ Kolumbiens Präsident Juan Manuel Santos wissen.

Kubas Außenminister Bruno Rodriguez Parrila sagte, es sei inakzeptabel, dass sein Land nicht eingeladen sei. Und weiter: “Dies ist Teil der wirtschaftlichen, politischen und medialen Blockade. Das ist Genozid, es ist illegal und verletzt die Menschenrechte der Kubaner.”

Washington will, dass nur demokratische gewählte Regierungen an dem Staatenbund beteiligt sind. Kolumbiens Staatschef Santos war jetzt nach Kuba zu seinem Amtskollegen Raul Castro gereist, um über die Angelegenheit zu sprechen. Doch es wurde, so Santos, kein Konsens erreicht.

Beim letzten OAS-Treffen 2009 eröffnete sich die Möglichkeit einer künftigen Teilnahme Kubas, doch Havanna zeigte sich damals desinteressiert. Die OAS-Staaten kommen alle zwei Jahre zu ihren Gipfeltreffen zusammen.