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Syrien - UNO will ungehindert zu den Menschen in Not

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Syrien - UNO will ungehindert zu den Menschen in Not

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Die UN-Nothilfekoordinatorin Valerie Amos hat ungehinderte Bewegungsfreiheit für Hilfsorganisationen in Syrien gefordert, um
Verletzte in Sicherheit zu bringen und Hilfsgüter bereitstellen zu können. Sie sei “extrem besorgt” über das Schicksal von Bewohnern der umkämpften syrischen Stadt Homs. Amos hatte das schwer zerstörte Stadtviertel Baba Amr besucht.
Sie habe der syrischen Regierung einen konkreten Vorschlag für Hilfseinsätze unterbreitet, sagte Amos in der türkischen Hauptstadt Ankara:

“Die syrische Regierung hat um mehr Zeit gebeten, um die vorgesehene Vereinbarung zu prüfen. Aus meiner Sicht ist der ungehinderte Zugang für humanitäre Helfer das Wichtigste.”

Russland stemmt sich gegen einen neuen UN-Resolutionsentwurf: Im Weltsicherheitsrat müssten sowohl Baschar al-Assads Führung als auch die Regierungsgegner für das Blutvergießen verantwortlich gemacht werden.

Währenddessen geht das Töten in Syrien weiter. Mehrere Dutzend Menschen starben am Tag bevor Kofi Annan als Sondergesandter von UNO und arabischer Liga in Damaskus erwartet wird.

Im Nachbarland Jordanien protestierten Tausende gegen das Blutvergießen.

mit Reuters, dpa