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Torpedo-Museum: Wenn Onkel Gunnar vom Kalten Krieg erzählt

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Torpedo-Museum: Wenn Onkel Gunnar vom Kalten Krieg erzählt

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Der Kalte Krieg ist reif für’s Museum. Der Ort: Herdla, auf der Insel Askøy im Südwesten Norwegens.
 
Unter einer James-Bond-Kulisse lagerten die Torpedos, die den Westen gegen die Gefahr aus dem Osten verteidigen sollten.
 
Jetzt wird das Staatsgeheimnis gelüftet.
 
Von diesem Sommer an können Touristen den gruseligen Schauer genießen – genießen, weil er Geschichte ist.
 
 
Gunnar Furre, Führer Herdlan Museum:
 
“Es ist sehr spannend, den Jugendlichen von der Zeit zu erzählen, vom Gefühl der Bedrohung, das wir während dieser Zeit empfanden.”
 
Die Anlage entstand zu Beginn der 90er Jahre, da glimmte der Kalte Krieg schon fast ein halbes Jahrhundert lang.
 
Keine ganz neue Idee, denn während des Zweiten Weltkrieges war Herdla ein Stützpunkt der deutschen Luftwaffe. Den Flughafen bauten tausende sowjetische Kriegsgefangene.
 
Aber das ist eine andere Geschichte.
 
 
 
mit NONRK