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Anschlag in Nairobi: Polizei verdächtigt Islamisten

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Anschlag in Nairobi: Polizei verdächtigt Islamisten

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Fünf Tote, mindestens 60 Verletzte – das ist die vorläufige Bilanz eines Anschlags auf einen Busbahnhof in der kenianischen Hauptstadt Nairobi. Die Polizei teilte mit, dass die Täter vier Handgranaten aus einem Auto heraus in die Menge warfen. Die Behörden vermuten, dass es sich bei dem Anschlag um einen Racheakt der islamistischen Al-Schabaab-Miliz aus dem Nachbarland Somalia handelt.

Polizeisprecher Charles Owino sagte: “Solche schwierigen und schmerzhaften Momente erleben wir immer wieder, während wir dabei sind sicherzustellen, dass unsere Brüder in Somalia friedlich sind und die innere Sicherheit Kenias nicht gefährdet wird.”

Kenia hatte vergangenes Jahr Truppen gegen Al-Schabaab nach Somalia geschickt, nachdem Touristen und Entwicklungshelfer von Kenia aus nach Somalia verschleppt worden waren.

Schon im Oktober 2011 hatten mutmaßliche Al-Schabaab-Terroristen in Nairobi zugeschlagen. Die Islamisten kämpfen gegen die Übergangsregierung in Mogadischu, zur Zeit sind sie vor allem in Südsomalia aktiv.