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Coca-Cola passt Produktion an

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Coca-Cola passt Produktion an

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Steckt in den bekannten Dosen ein für den Menschen schädlicher Zusatzstoff? Der Getränkehersteller The Coca-Cola Company passt die Produktion seines Erfrischungsgetränks Coca-Cola an.

Denn nach Laborversuchen an Mäusen warnen kalifornische Forscher vor dem im farbgebenden Karamell enthaltenen Stoff 4-Methylimidazol. Dieser könne in hohen Dosen möglicherweise krebserregend sein, warnt auch der Wissenschaftler und Verbaucherschützer Michael Jacobson:

“Der in kalifornischer Coca-Cola enthaltene Anteil übersteigt den von der amerikanischen Lebensmittelüberwachung FDA als vertetbar eingeschätzten Höchstwert. Wir haben die Behörden zum Handeln gedrängt, der Stoff muss vom Markt genommen werden.”

Jean-Francois Narbonne, Professor für Toxikologie an der Universität von Bordeaux, gibt hingegen Entwarnung: “Es gibt keine Hinweise auf eine Verbindung zu Krebserkrankungen beim Menschen. Die täglich vom Menschen verzehrte Dosis bleibt in jedem Fall schwach, womit jedes Risiko ausgeschlossen ist.”

Ob schädlich oder nicht, die kalifornische Gesetzgebung verlangt die Senkung des umstrittenen Stoffs. Andernfalls müsste der Hersteller vor dem eigenen Produkt warnen, und das würde sicherlich vor allem einem Schaden: dem Umsatz.