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Russland weiter gegen Eingreifen in Syrien

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Russland weiter gegen Eingreifen in Syrien

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Der russische Außenminister Sergej Lawrow hat sich gemeinsam mit der Arabischen Liga für ein Ende des Blutvergießens in Syrien ausgesprochen.

Bei dem Treffen in Kairo erneuerte auch der Ministerpräsident von Katar, Scheich Hamad bin Dschasim al-Thani, seinen Vorschlag, eine arabische und internationale Friedenstruppe zu entsenden. Die Zeit der Sprachlosigkeit gegenüber
dem Regime in Damaskus müsse vorbei sein, sagte er und kritisierte damit indirekt die Verweigerungspolitik Russlands.

Der russische Außenminister schloss sich zwar der internationalen Forderung nach einem Ende der Gewalt an, sprach sich aber weiter gegen eine Einmischung in Syriens innere Angelegenheiten aus.
Er äußerte ferner die Bereitschaft Moskaus, mit allen syrischen Reformkräften zusammen zu arbeiten. Die Veto-Macht Russland hat bislang gemeinsam mit China im UN-Sicherheitsrat Resolutionen gegen die syrische Führung stets verhindert.

Die EU-Außenminister beschlossen derweil in Kopenhagen, Ende März ihre Sanktionen gegen das syrische Regime weiter zu verschärfen. Im
Gespräch ist nach Angaben von Diplomaten unter anderem ein Verbot von Passagierflügen nach Damaskus.