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Annan nach 2. Treffen mit Assad "optimistisch"

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Annan nach 2. Treffen mit Assad "optimistisch"

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Unbeeindruckt von den Vermittlungsbemühungen des UN-Sondergesandten Kofi Annan setzt die syrische Führung weiter auf Gewalt. Regierungstruppen weiteten ihre Offensive in der Region Idlib aus – ähnlich der Operation, mit der sie zuvor den Widerstand in Homs gebrochen hatten. Aus Homs wurden Amateuraufnahmen ins Internet gestellt, die offenbar eine weitere Protestkundgebung von diesem Samstag zeigen.

Annan, der frühere UN-Generalsekretär und nun Syrien-Sondergesandte der Vereinten Nationen und der Arabischen Liga, zeigte sich an diesem Sonntag nach einem zweiten Treffen mit Präsident Baschar al-Assad optimistisch, erklärte aber dennoch, dass es weiter schwierig bleibe, ein Ende des Blutvergießens zu erreichen.

Mit seinen Vorschlägen – Ende der Gewalt, Zugang für humanitäre Hilfe und Dialog mit der Opposition – war er beim ersten Treffen mit Assad am Samstag nicht weit gekommen. Der syrische Präsident macht bisher die Eliminierung der Terroristen, wie er es nennt, zur Bedingung für einen Dialog mit der Opposition.

Annan traf auch Vertreter der verschiedenen religiösen Gruppen und örtliche Repräsentanten der Opposition. Diese lehnt einen Dialog mit Assad ebenfalls entschieden ab.