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Bundeswehr in Afghanistan: Merkel will an 2014 festhalten

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Bundeswehr in Afghanistan: Merkel will an 2014 festhalten

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Beim Blitzbesuch am Hindukusch hat Bundeskanzlerin Angela Merkel 2014 als Abzugstermin bekräftigt. Damit relativierte sie frühere Äußerungen, die das Datum in Frage stellen und vom Versöhnungsprozess mit den Taliban abhängig machen.

Aus Sicherheitsgründen war der Besuch der Bundeskanzerlin im Feldlager Masar-i-Scharif geheimgehalten worden. Merkel erklärte, “ganz wichtig für die afghanische Bevölkerung hier ist, dass wir sagen, wir verlassen euch nicht vollkommen, wenn wir 2014 weggehen, sondern wir werden den Wiederaufbau Afghanistans fortsetzen, wir werden auch für Training weiter zur Verfügung stehen und ich glaube, dass ist eine ganz wichtige Botschaft.”

Während die Lage in Afghanistan weiter angespannt ist, ist es im Bundeswehr Standort Kundus insgesamt ruhiger geworden. In Masar-i-Scharif gedachte Merkel der 52 deutschen Soldaten, die der Konflikt bisher das Leben gekostet hat. Mit 4800 Soldaten ist Deutschland der drittstärkste Partner der NATO-geführten ISAF-Truppe.