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Draghi mahnt Euro-Staaten zu weiteren Reformen

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Draghi mahnt Euro-Staaten zu weiteren Reformen

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EZB-Präsident Mario Draghi hat die Länder der Eurozone zu weiteren Reformanstrengungen aufgerufen. Die bisherigen Bemühungen müssten auch in einer Phase finanzieller Stabilität fortgesetzt werden, sagte Draghi auf einer Veranstaltung in Paris.

Bei der Entwicklung der Konjunktur sieht Draghi Hoffnungsschimmer. Er sprach von vermehrten Anzeichen für eine wirtschaftliche Stabilisierung.

Nicht zuletzt wegen der Maßnahmen der EZB habe sich überdies die Lage an den Finanzmärkten deutlich entspannt. Dazu habe auch die Bereitschaft der Regierungen zu strengeren Haushaltsregeln beigetragen. Nun müsse eine Reihe von Staaten ihre Wettbewerbsfähigkeit verbessern.

Die Banken müssen nach Draghis Worten die derzeitige Beruhigung in der Schuldenkrise zur Stärkung ihrer Bilanzen nutzen. Hierzu sollten sie einen größeren Teil ihrer Gewinne einbehalten, indem sie weniger Boni an ihre Mitarbeiter und kleinere Dividenden an die Aktionäre ausschütten.