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Syrien: Landminen sollen Flüchtlinge aufhalten

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Syrien: Landminen sollen Flüchtlinge aufhalten

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Diese Archivbilder zeigen syrische Flüchtlinge an der Grenze zur Türkei.

Solche Ströme könnten jedoch bald abreißen. Denn nach Angaben von Menschenrechtlern haben syrische Regierungstruppen Hunderte Landminen an den Grenzen zur Türkei und zum Libanon verlegt.

Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch erklärte am Dienstag in New York unter Berufung auf Augenzeugen, dass es seitdem auch zivile Opfer in Syrien gegeben habe.

In der Unruheprovinz Idlib wurden den Angaben nach Landminen vor allem an den Routen ausgelegt, die Flüchtlinge benutzten, um die Türkei zu erreichen.

In Idlib ordnete Präsident Baschar al-Assad vor drei Tagen auch die Belagerung der Stadt an.

Viele fürchten, die Offensive könnte ausarten wie in Homs, wo das Viertel Baba Amr wochenlang belagert und beschossen worden war, bevor es wieder unter die Kontrolle der Regierung fiel.