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Monti und Merkel: Euro-Krise noch nicht vorbei

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Monti und Merkel: Euro-Krise noch nicht vorbei

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Italien und Deutschland setzen im Kampf gegen die Euro-Krise auf Sparprogramme, Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit. Nach einem Treffen mit der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel warnte der italienische Ministerpräsident Mario Monti vor einem Nachlassen im Kampf gegen die Euro-Schuldenkrise. Wachstum und Beschäftigung in Europa müssten gestärkt werden. “Die akute Phase der Euro-Krise scheint definitiv vorbei zu sein. Aber das ist kein Grund zu entspannen”, sagte Monti.

Auch für Merkel ist die Krise noch lange nicht beigelegt: “Europa ist insgesamt noch nicht völlig über den Berg. Und ich vermute, dass sich in den nächsten Jahren neue Berge zeigen werden”, sagte Merkel.

Vor Montis Amtssitz löste die Polizei eine Demonstration auf. Die Demonstranten bezeichneten die Europäische Zentralbank als Diktator. Merkel sei nicht willkommen. Italien konnte am Dienstag einjährige Anleihen für einen Zinssatz von 1,045 Prozent begeben. So niedrig waren die Zinsen seit August 2010 nicht.