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Spritpreise klettern von Rekord zu Rekord

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Spritpreise klettern von Rekord zu Rekord

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Teures Rohöl und der schwache Euro treiben die Spritpreise gnadenlos in die Höhe. Europa stöhnt, jedes Land auf seinem Niveau. Im Zentrum von Paris etwa, wo es keine wettbewerbsfördernden Supermärkte mit Tankstellen gibt, überschritt der Preis für den Liter Bleifrei jetzt zwei Euro.

Wut, Verärgerung, fast schon Verzweiflung bei den Menschen. “Zwei Euro zwei, das ist einfach zu viel. Es wird immer teurer, wann hat das endlich ein Ende?”, sagt ein Motorradfahrer.

Inzwischen klettern in der EU die Spritpreise von Rekord zu Rekord. Bei einem Rohölpreis von 61 Cent pro Liter kostet der Liter Bleifrei im Durchschnitt 1,55 Euro. Für den Liter Diesel müssen Auto- und Motorradfahrer 1,47 Euro bezahlen.

Die OPEC-Länder kommen mit der Förderung kaum noch nach, obwohl Saudi-Arabien seine Pumpen immer weiter öffnet und auch die libysche Produktion nach der Revolution wieder in Gang kommt. Dennoch ist der Rohölpreis unvermindert im Aufwärtsgang.

Zum einen steigt die Nachfrage in den Wachstumsstaaten China und Indien. Zum anderen heizen internationale Spannungen, vor allem der iranische Atomkonflikt, die Preisspekulationen an.

Schließlich leistet der tendenziell stärkere Dollar seinen Beitrag zur gesalzenen Rechnung, denn Rohöl wird in der US-Währung bezahlt.