Eilmeldung

Eilmeldung

Assad verweigert sich internationalen Friedensinitiativen

Sie lesen gerade:

Assad verweigert sich internationalen Friedensinitiativen

Schriftgrösse Aa Aa

Nach mehrtägigen heftigen Bombenangriffen der syrischen Streitkräfte auf die Stadt Idlib haben sich Rebelleneinheiten und Armeedeserteure offenbar zurückgezogen. Zum Jahrestag des Aufstands gegen Präsident Assad haben dessen Sicherheitskräfte nach der Stadt Homs nun auch die zweite Hochburg der Rebellen unter ihre Kontrolle gebracht.

Die Arbeitsbedingungen für Journalisten in Syrien bleiben äußerst gefährlich. Jetzt werden zwei türkische Journalisten vermisst, die vor einer Woche nach Idlib gereist sind, um über die Kämpfe dort zu berichten.

Präsident Assad verweigert sich derweil weiterhin allen internationalen Friedensbemühungen. Kofi Annan, der Syrienbeauftragte von Vereinten Nationen und Arabischer Liga, nannte die syrische Reaktion auf seine Vorschläge, die Gewalt zu beenden, ungenügend.

Im Weltsicherheitsrat gibt es nach wie vor keine einheitliche Linie. Erstmals äußerte sich jedoch Syriens Verbündeter Russland kritisch zur Politik Präsident Assads. Außenminister Sergej Lawrow bedauerte laut russischen Medienberichten, dass Assad Reformen für ein Ende der Gewalt verzögere.