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Belgien beginnt mit Rückführung der Unfallopfer

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Belgien beginnt mit Rückführung der Unfallopfer

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In der Schweiz sind am Donnerstag weitere Angehörige der zwei Tage zuvor bei einem Busunfall verunglückten belgischen Kinder eingetroffen. Einige von ihnen werden ihre verletzten Kinder auf der Heimreise begleiten. Auf andere wartet die schwere Aufgabe, die tödlich Verunglückten zu identifizieren.

Einige der Hinterbliebenen besuchten den Unfallort in der Nähe der Stadt Sierre. Ab Donnerstag abend sollen zwei Flugzeuge der belgischen Luftwaffe mit der Rückführung der ersten der 28 Toten beginnen. Sechs der Verletzten werden ebenfalls nach Belgien zurückkehren. Vier der Unfallopfer sind unter keinen Umständen transportfähig.

“Diese Kinder sind einem sehr ernsten Zustand”, so einer der in die Schweiz gereisten belgischen Ärzte. “Eine Rückführung ist ausgeschlossen. Wir beobachten die Situation Stunde um Stunde.”

Der Reisebus mit zwei Schulklassen aus Belgien war nach einem Skiausflug am Dienstagabend gegen eine Tunnelwand geprallt. Die Ursache des Unfalls ist weiter unklar.