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Belgien trauert um verunglückte Kinder

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Belgien trauert um verunglückte Kinder

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Belgien trauert um die Opfer des Busunglücks in der Schweiz. 28 Menschen sind in der Nacht zum Mittwoch ums Leben gekommen. 22 von ihnen waren Kinder im Alter von 12 Jahren. Die große Mehrheit ging in Heverlee und Lommel zur Schule.

Die Ursache des Unglücks in dem Schweizer Tunnel bleibt rätselhaft. Es war kein weiteres Fahrzeug beteiligt, Gegenverkehr gibt es in der Röhre nicht, die Straßenverhältnisse waren ungefährlich und der Fahrer hatte sich an die Geschwindigkeitsbegrenzung gehalten — und dennoch setzte der Aufprall enorme Zerstörungskraft frei.

Das Unglück ereignete sich etwa eine halbe Stunde nach Beginn der Rückreise der Kinder vom Ferienort Saint-Luc im Schweizer Kanton Wallis in einem Autobahntunnel bei Sieders.

Den ganzen Tag über reisten Angehörige in die Schweiz, um bei ihren Kindern zu sein. Einige erfuhren erst vor Ort, ob ihre Tochter oder ihr Sohn zu den Überlebenden gehören. Unter den Verletzten befindet sich auch ein deutscher Jugendlicher.