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Gewalt und Jubel zum Jahrestag des syrischen Aufstands

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Gewalt und Jubel zum Jahrestag des syrischen Aufstands

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Am ersten Jahrestag des Beginns der Revolte gegen den syrischen Präsident Assad ist es in mehreren Städten erneut zu schweren Gefechten zwischen den Streitkräften und Aufständischen gekommen. In anderen syrischen Städten demonstrierten Tausende für Präsident Assad und gegen die Rebellen.

Derweil versuchen immer mehr Menschen, der Gewalt zu entkommen. Allein am Donnerstag überquerten 1.000 Flüchtlinge die Grenze zur Türkei, die mittlerweile 15.000 Syrer aufgenommen hat.

“Wir sind alle Syrer”, sagt einer der Flüchtlinge. “Sie töten meine Brüder, Vettern, Glaubensbrüder und Landsleute. Jedes Kind, das ums Leben kommt, ist ein Verlust für Syrien, für mich und für mein Land.”

“Wir brauchen Waffen”, sagt ein anderer Flüchtling. Außerdem fordert er eine demilitarisierte Zone entlang der türkischen Grenze und eine No-Fly Zone.

Um sich ein Bild von der Not in Syrien zu machen, sollen in den kommenden Tagen Beobachter von der Organisation der Islamischen Kooperation und den Vereinten Nationen entsandt werden.