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Staatsanwalt: Drei Unfall-Ursachen möglich

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Staatsanwalt: Drei Unfall-Ursachen möglich

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Das Schweizer Fernsehen ist am Mittwoch die letzten Meter im Tunnel der A9 zwischen Sieders und Sitten abgefahren, die auch der Unfall-Bus zurückgelegt hat.

Dieser kam in einer Nothaltestelle zum Stehen, weil er frontal in die begrenzende Betonmauer gerast war.

Bei einer Pressekonferenz am Nachmittag sprach der belgische Ministerpräsident Elio di Rupo das aus, was viele dachten: “Es gibt keine Worte. Der Schmerz ist so persönlich und stark, dass man diesen Schmerz gerne lindern möchte. Aber das Kind, das im Krankenhaus leidet oder tot ist – da gibt es keine Worte.”

Der zuständige Staatsanwalt Olivier Elsig sagte, sämtliche Untersuchungen seien bereits eingeleitet worden. Er geht derzeit von drei möglichen Unglücks-Ursachen aus:

1. Erstens ein technisches Problem, ein Mangel am Bus. Das ist natürlich möglich. Die Untersuchungen, die am Bus durchgeführt werden, werden das sehr präzise feststellen können.

2. Zweitens ein Unwohlsein des Fahrers, ein gesundheitliches Problem. Auch hier wird die Autopsie zeigen, ob die Hypothese entkräftet oder bestätigt wird.

3. Drittens ein menschliches Versagen, das zu einem Fehler geführt hat.
Diese mögliche Ursache erscheint derzeit nicht wahrscheinlicher als die anderen, die ich genannt habe.