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Frankreich: Der Kampf um die Unterschriften

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Frankreich: Der Kampf um die Unterschriften

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In Frankreich geht Francois Hollande, der Präsidentschaftskandidat der Sozialisten, in die Offensive. Der Vorsprung zwischen ihm und Amtsinhaber Nicolas Sarkozy ist geschmolzen.

Hollande will zur Bekämpfung der illegalen Migration eine spezielle Brigade gründen. Die Einwanderung soll angesichts der Krise gebremst werden.

Außerdem forderte er ein Wachstumsprogramm als Ergänzung des europäischen Fiskalpakts. “Ich werde die Interessen meines Landes niemals opfern. Wenn die Europäische Union nicht in der Lage ist, Entscheidungen zu fällen, dann werde ich den Fiskalpakt nicht ratifizieren,” so Hollande.

Der ehemalige Ministerpräsident Dominique de Villepin ist unterdessen aus dem Rennen um die französische Präsidentschaft ausgeschieden. Er scheiterte an den 500 geforderten Unterschriften von Volksvertretern: “Ich habe noch einen Tag und ich werde kämpfen bis zum Schluß. Aber ohne ein republikanisches Wunder werde ich nicht die 500 Unterschriften zusammenbringen und also nicht bei der Präsidentschaftswahl antreten.”

“Die Umwelt wird am 22. April dabei sein!” Das verkündete die grüne Kandidatin Eva Joly. Sie überreichte 639 Unterstützer-Unterschriften.

Der Kandidat des linken Bündnisses Jean Luc Mélenchon war besonders fleißig. Er beschränkte sich nicht auf die geforderten 500 Unterschriften sondern legte mehr als doppelt so viele vor.