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Traurige Rückkehr aus den Skiferien: Tote nach Belgien überführt

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Traurige Rückkehr aus den Skiferien: Tote nach Belgien überführt

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Die 28 Todesopfer des Busunglücks in der Schweiz sind am Vormittag nach Belgien überführt worden. Begleitet von einer Zeremonie wurden die Toten vom Flugplatz Sitten aus in belgischen Militärflugzeugen in die Heimat gebracht. Einige der verletzten Kinder flogen ebenfalls mit ihren Angehörigen nach Hause, vier waren noch nicht transportfähig.

Die Eltern hatten zuvor abgeschirmt von der Öffentlichkeit die Unfallstelle besichtigen können.

Die Schweizer Behörden gehen weiter von drei möglichen Unfallursachen aus: einer technischen Panne, menschlichem Versagen oder einem akuten Gesundheitsproblem des Fahrers.

Als reine Spekulation wies die Polizei belgische Medienberichte zurück, wonach der Fahrer eine DVD einlegen sollte und dadurch abgelenkt von der Spur abkam. Mitreisende Kinder sollen dies erzählt haben. Das zuständige Busunternehmen und die belgische Busvereinigung erklärten, die Passagiere hätten gar keine Sicht auf die Fahrerkabine gehabt.

Das Schweizer Bundesamt für Strassen beauftragte Experten, die Baunormen für Tunnel zu überprüfen. Die rechtwinklingen Betonwände am Ende der Nothaltebuchten sind in die Kritik geraten. Gegen eine solche Wand war der Bus frontal geprallt, nachdem er zuerst nach rechts von der Spur abgekommen war. Die Haltebucht war laut den Schweizer Behörden mit einem Randstreifen und einer Leitplanke entsprechend den geltenden EU-Normen ausgestattet.