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Trauer um Opfer des Busunglücks

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Trauer um Opfer des Busunglücks

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Vier Tage nach dem tragischen Busunglück in der Schweiz, stehen Belgien und die Niederlande immer noch unter Schock. Unter den 28 Toten waren 22 Kinder.

Am Freitag hielten hunderttausende Menschen inne und gedachten mit einer Schweigeminute der Opfer.

Eine der beiden Schulklassen aus Belgien kam aus Lommel, die andere aus Heverlee bei Löwen. In den zwei Orten sollen am kommenden Mittwoch und Donnerstag offizielle Trauerfeiern stattfinden.

In Lommel trauern die Bewohner und geben sich gegenseitig Halt und Kraft. Psychologen sind vor Ort, um den Hinterbliebenen zur Seite zu stehen.

Noch wissen die Lehrer nicht, wie sie mit ihren Schülern in den Alltag zurückfinden sollen. Ein Experte erklärte: “Es stellt sich die Frage, wie mit dieser Klasse Sechstklässler umgegangen werden soll. Von den 22 Schülern sind 15 ums Leben gekommen und mehrere wurden schwer verletzt. Die Kinder werden sich zu sechst oder siebt in einem Klassenraum wiederfinden, wo vorher 22 Stühle waren und auf allen Tischen Namen standen. Die Zeichnungen ihrer Freunde hängen immer noch an den Wänden. Da muss man sich etwas ausdenken.”