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Wahl in Frankreich: Da waren es nur noch zehn

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Wahl in Frankreich: Da waren es nur noch zehn

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Bei der Präsidentenwahl in Frankreich wird es ernst. Auf dem Weg zum Élysée-Palast müssen die Kandidaten erst einmal 500 Unterschriften von Volksvertretern beim Verfassungsgericht abgeben.

Jean Luc Mélenchon, der Kandidat des Linksbündnisses, hat vor kurzem in den Umfragen zugelegt. Er brachte es auf mehr als 1.000 Unterstützer-Unterschriften. “Die offizielle Wahlkampagne beginnt. Ich frage mich nur, was der Unterschied zu der inoffiziellen ist. Fest steht, es kommt noch viel Arbeit auf mich zu, aber die erste Hürde ist geschafft,” so Mélenchon.

Amtsinhaber Nicolas Sarkozy nimmt es bei der Wahl am 22. April mit neun Herausforderern auf.
In den kommenden Wochen müssen die französischen Medien alle Kandidaten gleich lang zu Wort kommen lassen.

Sarkozy hat an Boden gewonnen und lag vor wenigen Tagen in einer Umfrage erstmals an der Spitze der Wählergunst, vor seinem großen Kontrahenten Francois Hollande. Die Meinungsforscher räumen derzeit dem 58-jährigen Kandidaten der Sozialisten die größten Chancen auf den Wahlsieg ein.

Marine Le Pen von der rechtsextremen Front National liegt in den Umfragen an dritter Stelle.