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Griechenlands Sozialisten wählen neuen Vorsitzenden

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Griechenlands Sozialisten wählen neuen Vorsitzenden

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Griechenlands Sozialisten wählen einen neuen Vorsitzenden. Zur Wahl steht ein Bewerber, Evangelos Venizelos, außerhalb des Landes vor allem bekannt als Finanzminister.

Man wolle mit den Menschen reden und ihnen vor allem zuhören, sagt Venizelos; realistisch, verantwortungsbewusst, wie Freunde oder Brüder. Man müsse ihnen die Wahrheit sagen, weil das Land nur wieder auf die Beine komme, wenn man zusammenhalte.

Venizelos löst bei einer Wiederwahl Giorgios Papandreou ab. Die Wahl ist eine Urabstimmung, aber nicht nur unter Parteimitgliedern: Gegen zwei Euro Gebühr dürfen sich auch Sympathisanten beteiligen.

Heute sei ein Neubeginn, sagt ein Wähler in Athen. Man habe Hoffnungen, Träume und Ehrgeiz und glaube daran, dass die Jüngeren einmal wieder besser leben würden.

Die Sozialisten sind wegen der Finanzkrise schwer angeschlagen. Venizelos muss sie nun in die Parlamentswahl führen, die spätestens Anfang Mai stattfinden wird. Dort darf die Partei damit rechnen, dass sie von den Wählern heftig bestraft wird. Umfragen zeigen für sie gegenüber der letzten Wahl 2009 nur noch einen Bruchteil der Stimmen.