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Ungarn: Zuwachs für rechtsextreme Garde

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Ungarn: Zuwachs für rechtsextreme Garde

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Auf dem Heldenplatz in Budapest sind rund 100 Angehörige der verbotenen, paramilitärischen Ungarischen Garde vereidigt worden.

Die Führung der rechtsextremen Partei Jobbik hatte die Garde 2007 gegründet, um gegen die angebliche “Zigeunerkriminalität” aufzutreten.

Die Organisation wurde 2009 gerichtlich verboten. Seitdem tritt sie unter wechselnden Namen auf.

Unter dem Motto “Nein zum Rassismus” protestierten Demonstranten gegen die Veranstaltung: “Sie vereidigen neue Angehörige der Garde, dabei wurde diese Organisation eigentlich verboten. Wir sind gekommen, um gegen die Garde zu demonstrieren, denn Ungarn darf nicht mit der Ideologie des Faschismus gleichgesetzt werden.”

Ungarn steckt in der Krise. Das Land ist hoch verschuldet, der Forint, die ungarische Währung, eingebrochen und der nationale Kurs von Ministerpräsident Viktor Orban führt auf europäischer Ebene ins Abseits.