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Griechische Bauern helfen sich durch die Krise

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Griechische Bauern helfen sich durch die Krise

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In der Krise muss jeder sehen, wo er bleibt: Für griechische Bauern heißt das inzwischen oft – sie suchen den direkten Weg zum Kunden, ohne Zwischenhändler, die ebenfalls noch abkassieren. Seit letztem Monat hat sich die Idee im Land verbreitet.

“Es gibt kein Geld; jeder spart, wo er kann”, sagt eine Frau beim Direktverkauf im Athener Vorort Nea Ionia; “tolle Idee der Behörden hier für die Leute.”

“Wir machen das zum ersten Mal”, sagt Bürgermeister Iraklis Yiotsis. “Ein paar Sachen gingen auch schief, aber wir hatten über dreitausend Bestellungen.”

Ein Liter Olivenöl zum Beispiel für drei Euro, ein Kilo
Kartoffeln für knapp dreißig Cent – im Supermarkt kostet es doppelt so viel. Der Zuspruch der Käufer
war dementsprechend – und auch die Bauern werden
wohl wiederkommen.