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Rettet China marode britische Autobahnen?

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Rettet China marode britische Autobahnen?

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Großbritanniens marodes Fernstraßennetz wird womöglich mit chinesischer Hilfe modernisiert. Die Mitte-Rechts-Koalition will dafür Streckenteile privatisieren und hofft, Großinvestoren dafür begeistern zu können – etwa aus der Volksrepublik.

Zahlreiche britische Autobahnen müßten dringend repariert werden, doch London fährt einen strikten Sparkurs. Da die öffentlichen Kassen leer sind, wirbt Premierminister David Cameron für innovative Finanzierungsmodelle.

Nicht restlos ausschließen will er eine Autobahngebühr, die in der Bevölkerung aber höchst unpopulär ist. Bezahlt werden solle allenfalls auf Neubaustrecken.

Bisher gibt es nur eine gebührenpflichtige Fernstraße im Raum Birmingham, gebaut und betrieben von einer privaten Firma. Dieses Modell will Cameron weiter entwickeln.

Dabei hofft er, daß etwa für Investoren aus China eine Beteiligung am Autobahnnetz langfristiger lukrativer ist als der Erwerb von britischen Anleihen.