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Sarkozy und Hollande von Anschlag in Toulouse tief betroffen

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Sarkozy und Hollande von Anschlag in Toulouse tief betroffen

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Der französische Staatspräsident Nicolas Sarkozy ist noch am Montag vormittag zum Tatort nach Toulouse gereist. Sarkozy befindet sich mitten im Präsidentschaftswahlkampf, in dem er verstärkt auf das Thema Innere Sicherheit setzt. In einer Ansprache bezeichnete Sarkozy die Tat als “nationale Tragödie”. “Dieser Anschlag betrifft nicht nur die jüdische Gemeinde”, so der französische Präsident. “Das gesamte Land ist entsetzt und steht an eurer Seite. Glaubt mir, wir sind alle erschüttert. Morgen wird es in allen französischen Schulen eine Schweigeminute geben, um der Kinder dieser Schule hier zu gedenken.”

Die Sozialisten unterbrachen ihren Wahlkampf. Ihr Präsidentschaftskandidat Francois Hollande, begab sich ebenfalls nach Toulouse und forderte eine gemeinsame Antwort der Republik: “Vier Tote, davon drei Kinder, ein Schwerverletzter: das ist eine Schande. Ich bin hier, um meine Solidarität mit Toulouse auszudrücken und um zu sagen, das hier nicht nur eine Schule, nicht nur einige jüdische Mitbürger oder eine Stadt betroffen sind, sondern Frankreich als Ganzes.”