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Ermittler in Toulouse tappen weiter im Ungewissen

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Ermittler in Toulouse tappen weiter im Ungewissen

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Nach den Morden von Toulouse und Montauban tappen die französischen Ermittler weiter im Ungewissen. Nach wie vor ist nur wenig tatsächlich sicher. Hunderte Befragungen habe man durchgeführt, teilen die Ermittler mit, niemand sei aber in Untersuchungshaft.

Entgegen möglichen bisherigen Berichten ermittle man weiterhin in alle Richtungen, sagt der zuständige Staatsanwalt François Molins. Man habe es mit einer Person zu tun, die sehr entschlossen vorgehe, die wisse, dass sie verfolgt werde und die möglicherweise weitere Taten begehen werde.

Offenbar wurden alle Opfer mit aufgesetzter Waffe erschossen. Angaben, wonach der Täter eine Kamera umgeschnallt haben sollte, konnte der Staatsanwalt nicht bestätigen – aber auch nicht widerlegen.

Man sei sich bei den Ermittlungen auch im Klaren, sagte Molins, über die Abstände zwischen den Morden – jedes Mal vier Tage. Sicher könne man sich
trotzdem nicht sein. Juristisch gesehen gehe es bei den Taten um Terrorismus.