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Innorobo 2012: Die Roboter sind in Lyon

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Innorobo 2012: Die Roboter sind in Lyon

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Hersteller und Experten trafen sich in Lyon zur “Innorobo”, der ersten internationalen Fachmesse für Serviceroboter.

Die Schaffung von Robotern, die wie Menschen agieren können, wird oft mit Hitech verbunden. Dabei funktionieren diese Maschinen auf der Grundlage einer traditionellen, sehr einfachen Technologie, wie Martin Raak von Igus erklärt: “Es ist eine sehr einfache Technik, die auf Kabeln und Kunststoffteilen beruht, alles ist sehr leicht und die Antriebstechnik ist komplett von dem beweglichen Arm getrennt. Das ist die neue Idee.”

Roboter können auch dabei helfen, über eine weite Distanz zu kommunizieren oder Präsenz an weit entfernten Orten zu zeigen. Das ist das Ziel von Jazz.

Muss ein Roboter, der Menschen hilft, auch wie ein Mensch aussehen? Das ist eine der Fragen, die in der Branche diskutiert wird.

Einige Forscher sind eher an den Funktionen, andere eher am Aussehen interessiert. In östlichen Ländern wie Südkorea arbeitet man mehr an dem zweiten Aspekt.

Aber es geht nicht nur um menschenähnliche Emotionen, sondern auch um menschenähnliches Aussehen, wie Cyrl Jourdan von “The robot studio” erklärt: “In der Mechanik haben wir versucht, so gut wie möglich die Struktur des menschlichen Körpers zu kopieren, die Knochen, Gelenke. Hier, jedes Kabel, das Sie sehen, entspricht einem Muskel in unserem Körper. Das erlaubt uns, unseren Bewegungen näher zu kommen, gleichzeitig hat man einen Roboter, der viel flexibler agieren kann.”

Der Roboter als menschlicher Begleiter, der dem Menschen notfalls helfen kann, das ist das Ziel eines italienischen Projekts, das auf der Innorobo vom Italienischen Intsitut für Technologie (IIT) vorgestellt wird: “Ziel unseres Projektes ist, einen Roboter-Begleiter zu schaffen, einen Roboter, der mit uns leben kann, dem es möglich ist, die gleichen Dinge wie wir zu tun, der uns helfen kann. Deshalb sollten diese Roboter wie Menschen aussehen, schließlich ist unsere Welt für Menschen gemacht und korrespondiert perfekt damit”, so Stefano Saliceti.

Die Robotik ist eine der größten technologischen Herausforderungen der Zukunft, denn sie wird immer mehr Teil unseres Alltags.

Roboter werden Menschen mit eingeschränkter Mobilität helfen, Kindern Spaß bringen oder Aufgaben übernehmen, die Menschen nicht schaffen. Sie werden in Zukunft immer wichtiger für unser Leben werden.