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Verletzte in Syrien - Russland stellt sich hinter Rotes Kreuz

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Verletzte in Syrien - Russland stellt sich hinter Rotes Kreuz

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Russland hat beide Seiten in Syrien zu einer täglichen zweistündigen Waffenruhe aufgefordert. Dadurch soll es dem Internationalen Roten Kreuz ermöglicht werden, Verwundete zu versorgen und abzutransportieren.

Zuvor war die Gewalt in Syrien erneut eskaliert mit heftigen Kämpfen und Bombenanschlägen in Damaskus und anderen Teilen des Landes.

Russland hatte im Weltsicherheitsrat zweimal Resolutionen gegen Syrien verhindert. Das veranlasste den Präsidenten des Internationalen Roten Kreuzes Jakob Kellenberger dazu, den russischen Außenminister in Moskau von der Lage zu unterrichten. Kellenberger erklärte: “Ich wollte klar stellen, dass wir nicht nur Hilfe leisten, sondern auch die medizinische Versorgung absichern wollen. Das bedeutet auch den Zugang zu Inhaftierten, damit wir Haftbedingungen und Behandlungen überprüfen können.”

Mehr als 16.500 syrische Flüchtlinge sind in die benachbarte Türkei geflüchtet und bevölkern die Lager nahe der Grenze. Nach Schätzungen der Vereinten Nationen kamen in dem Konflikt bisher mehr als 8.000 Menschen ums Leben.