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Britischer Sparhaushalt vorgelegt

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Britischer Sparhaushalt vorgelegt

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Grossbritannien wird auch im kommenden Haushaltsjahr den Gürtel enger schnallen müssen.
Finanzminister George Osborne präsentierte erneut einen harten Sparetat, der allerdings auch Steuersenkungen für die obersten und untersten Einkommensgruppen vorsieht.

Dies werteten Beobachter als Geste an die Konservativen und die Liberaldemokraten, die in London eine nicht immer einfache Koalition bilden.

Vor dem Unterhaus erklärte Osborne, das Vereinigte Königreich dürfe von dem eingeschlagenen Kurs nicht abweichen. Es gebe keinen Spielraum für Geschenke. Allerdings seien auch keine zusätzlichen Sparmassnahmen erforderlich. Der Haushalt sei aufkommensneutral durch eine mässige Kürzung der Einnahmen und Ausgaben.

Nach Worten Osbornes wird sich die Wirtschaft im laufenden Jahr leicht erholen, die Gefahr einer Rezession sei überwunden. Zusätzliche Impulse sollen von geringeren Unternehmenssteuern kommen, die die britische Wettbewerbsfähigkeit stärken sollen.

Um dies gegenzufinanzieren, wird eine neue Grundsteuer auf Immobilien eingeführt, die mehr als 2,4 Millionen Euro wert sind.