Eilmeldung

Eilmeldung

Hollande: "Niemand darf einer terroristischen Bedrohung ausgeliefert werden"

Sie lesen gerade:

Hollande: "Niemand darf einer terroristischen Bedrohung ausgeliefert werden"

Schriftgrösse Aa Aa

In Frankreich hat die Mordserie von Toulouse den Präsidentschaftswahlkampf unterbrochen. Die Kandidaten sind allerdings weiter zu sehen – meist in Trauerkleidung. François Hollande, Kandidat der Sozialisten, fehlte auf keiner wichtigen Gedenkveranstaltung.

François Hollande:

“Wir alle sind in dieser Angelegenheit einig – niemand darf einer terroristischen Bedrohung ausgeliefert werden. Wir müssen diesen Kampf unbarmherzig verfolgen, es ist unser Kampf, er ist der der Republik.”

Marine Le Pen hatte in ihrer Kampagne immer wieder andere Kulturen und Religionen aufs Korn genommen, auch Moslems – schon vor den Schüssen von Toulouse. Ihre Partei “Front National” wird vier Wochen vor der Wahl auf 15 Prozent der Stimmen geschätzt. Im Gespräch mit Euronews sagte sie:

“Diese Tat wird Folgen haben. Ich hoffe, positive. Folgen für die natinonale Einheit. Eine natinonale Einheit von französischen Muslimen, Christen, Juden, die zusammenfinden werden, um gegen diesen Fundamentalismus kämpfen. Um gegen die politischen und religiösen Ansprüche eines radikalen Islams zu kämpfen. Nie hätte man zulassen dürfen, dass er sich in diesem Land einnistet.”