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Eurozone schwächelt wieder

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Eurozone schwächelt wieder

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Schwache Konjunkturdaten belasten die Stimmung an den europäischen Börsen. So fielen die Einkaufsmanagerindizes in Frankreich und Deutschland enttäuschend aus.

Die produzierenden Aktivitäten in der Eurozone sanken im März den achten Monat in Folge und befinden sich damit im Bereich einer Kontraktion sind. Somit wurde Sorgen ausgelöst, dass die Wirtschaft zurückfallen könnte in eine Rezession.

Die Aktivitäten des Dienstleistungssektors der Eurozone sind im März ebenfalls auf den tiefsten Wert in 4 Monaten gesunken, was zusammen einen deutlichen Anstieg der gesamteuropäischen Arbeitslosenraten
zur Folge hat.

Einige Regierungen könnten angesichts schwacher Wachstumszahlen Probleme bekommen, ihre Haushaltsziele einzuhalten – was die Staatsanleihemärkte und damit auch den Bankensektor belasten würde.

Ebenso rückläufig sind in der Eurozone die industriellen Neubestellungen im Januar: hier ist ein Rückgang von 2.3% zu verzeichnen.